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2 Jahre nach dem 1. verkauften Digitalen Planer - Ein Rückblick!

Dies hier wird eine Geschichte. Eine Geschichte von zwei Selbstständigen, einem 50 x 50 cm großen Kinderschreibtisch. Start-up-ähnlichen Verhältnissen. Von Selbstzweifeln und Bademänteln am Arbeitsplatz.

 

Aber beginnen wir von Anfang an...

 

Im Sommer 2019 schrieb ich an meiner Abschlussarbeit und dafür musste ein vernünftiger Schreibtisch her. Zuvor war ich immer der Meinung, dass ich keinen Schreibtisch brauche. In meinem Studium bin ich bislang auch ohne Schreibtisch ausgekommen.

An dieser Stelle muss ich einwerfen, dass mein Freund Blau ist (kennst du die vier Persönlichkeitsprofile..!?): strukturiert, organisiert, ein Zahlenmensch eben. Ich bin Gelb. Ich wollte immer frei sein. Frei von nervigen Plänen. Frei von strukturierten Tagesabläufen. Frei von Schreibtischen, die niemand braucht. Aber in der Schreibtischdebatte ließ ich mich einlullen. Auf Ebay Kleinanzeigen wurde ich dann fündig. Ein 50 x 50 cm langes Holzteil sollte es sein, so etwas, was die Grundschulkinder in ihren Klassenräumen stehen haben. Da habe ich mich wohl leicht von der Fotoperspektive täuschen lassen.

"Ist das dein ernst?!"

Fragte mich mein Freund, als er den Miniatur-Schreibtisch zum ersten Mal sah. Ich bejahte seine Frage  mehr Platz bräuchte ich nicht zum Schreiben.

In diesem Sommer gab ich dann meine Abschlussarbeit ab, die  Überraschung – natürlich nicht an dem Kinderschreibtisch geschrieben wurde, und danach war es dann so richtig offiziell: Ich war eine Journalistin  wuhu! Die Freude war jedoch nicht von langer Dauer. In mir herrschte große Ungewissheit und Druck. 

Schließlich stürzte ich mich wenige Wochen später Hals über Kopf in das nächste Studium, dieses Mal: "Peace & Conflict Studies". Die ganze Zeit über hatte ich es versäumt, mir eine wichtige Frage zu stellen: Was möchtest du machen, Anna? Was macht dich glücklich? 

Es sind recht simple und elementare Fragen, die man sich nur stellen muss, aber meine wilden Studienzeiten und Backpacking-Reisen hielten mich beschäftigt. Sie hielten mich letztendlich davon ab, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen. Die Medienwelt machte mich nicht glücklich. Ich wollte beim Rennen im Hamsterrad um die tollste Karriere nicht mitmachen, mich mit täglichen Lästereien beschäftigen, um diejenigen madig zu reden, die die fleißigsten Hamster im Hamsterradrennen waren  das machte für mich einfach keinen Sinn. Da musste einfach mehr sein.

 

Die Anfänge

War nett mit dir, aber Tschüss.

Eines Tages kam dann der erlösende Brief ins Postfach geflattert: Exmatrikulation. Dieser Brief nahm mir die Entscheidung ab. Natürlich hatte ich damit irgendwie gerechnet, weil ich kaum noch in der Uni war und die Aufforderung zur Semesterrückmeldung nur flüchtig wahrgenommen hatte. Zu dieser Zeit wurde der Wunsch nach Autonomie und Selbstbestimmung bei uns beiden immer größer. Also fragten wir Google nach Rat:

"Welche passiven Einkommensquellen gibt es?"

So banal es klingen mag. Aber so starteten wir in die Selbstständigkeit. Richtig unspektakulär. Zu Beginn probierten wir verschiedene Dinge aus und legten einfach los. Der eine mit etwas mehr Elan, der andere mit etwas weniger Elan (ich). Zugegeben, bis die Mentalität eines Selbstständigen bei mir angekommen ist, dauerte es eine Weile.


Nur die beste Ausstattung 

Mit dem Voranschreiten der Selbstständigkeit flog dann auch der Kinderschreibtisch kurzerhand raus (ich habe ihn kostenlos auf Kleinanzeigen verschenkt und damit hoffentlich ein Grundschulkind glücklich gemacht) und es musste ein neuer Schreibtisch her. Da ich es immer nicht einsehe, viel Geld für Möbel auszugeben und mein Freund immer alles selber bauen will, fiel die Wahl auf eine Holzplatte und Malerböcke. Kein Meisterwerk für einen Ingenieur, aber er erfüllte immerhin meine Low-Budget-Ansprüche. Der 3-Meter-Schreibtisch fand dann oben in unserer Dachgeschosswohnung im Schlafzimmer seinen rechtmäßigen Platz. Der Holz-Koloss war so lang, dass mein Freund mit seiner Seite des Schreibtisches fortan im Kleiderschrank arbeitete. Da wir keine Stühle hatten, mussten unsere Gartenstühle herhalten. Eben nur die beste Ausstattung für zwei Selbstständige.

 

 

Beginn Selbstständigkeit
Beginn unserer Selbstständigkeit 2019. Ich im Bademantel am
Malertisch. Aus Kleiderschrank fotografiert.

Der ultimative Masterplan

Da mein Freund als Ingenieur das gewinnbringende Rennpony war (🐴), arbeitete er als Ingenieur weiter. Nach meiner Exmatrikulation arbeitete ich erstmal im Qualitätsmanagement: Ich überprüfte Autoteile. Kein Spaß. Die Arbeit war hochgradig monoton, sodass ich mich mit interessanten Büchern und Podcasts zudröhnen konnte. Nicht selten wurde meine Leseaktivität verpetzt und sie nannten mich nur "Die Studentin". Ich fand es extrem unterhaltsam, um ehrlich zu sein, außerdem war ich zu dieser Zeit bereits exmatrikuliert, ergo keine Studentin mehr. Wenn du startest, benötigst du viel Inspiration. Inspiration kann in Form von den richtigen Menschen in deinem Umfeld entstehen, aber wenn es solche Menschen in deinem Umfeld noch nicht gibt, dann findest du sie im Internet, in Büchern, Podcasts, in Netzwerken. Sie sind da!

Wir drosselten unsere Ausgaben auf ein Minimum und schafften es zu dieser Zeit bereits, Geld zu investieren. Investiere in dich selbst und in deine Zukunft! Wir leben in turbulenten Zeiten. Wenn du die Zeit nutzt, um Wissen aufzubauen, dann kann dich so schnell nichts mehr vom Hocker hauen, einfach, weil du vorbereitet bist. Hier gilt: proaktiv, statt reaktiv. 

Nach meiner Exmatrikulation und noch während meiner Autoteile-Prüfer-Karriere, fing ich ein Fernstudium zur Grafikdesignerin an. Mein Leben konnte nach all dem Ganzen mehr Kreativität vertragen! Kurzum: Außer ein nettes Zertifikat, das für eine kurze Weile meine Wand schmückte, hat mir dieses Fernstudium rein gar nichts gebracht. Letztendlich habe ich mir das ganze Designen und den Umgang mit Photoshop, Illustrator & Co. mit YouTube selbst beigebracht. Zum Glück leben wir in einer Zeit, wo geballtes Wissen überall im Internet frei zugänglich ist.

 

Paperless Life

Happy digital oder happy paperless...???

Zu dieser Zeit, während meines Fernstudiums, bin ich zum ersten Mal über die digitale Planung gestolpert. Aber bis zur Veröffentlichung meines ersten Planers sollte es noch eine ganze Weile dauern. An einem Freitag, kurz vor Ladenschluss, sind wir zum Media Markt gefahren, um ein iPad Pro zu kaufen. 

Danach arbeitete ich ungefähr vier Monate lang an meinem ersten Planer und gegen Ende hin luden wir zur großen Teambesprechung unten in die Küche ein. Ein gescheiter Name musste her. Wir machten Brainstorming und tranken Bier. Letzteres soll förderlich für die Ideenfindung sein, erzählt man sich so.

Nach einer langen, angespannten Debatte, haben wir dann endlich eine Einigung erzielt: Paperless Life.

Okay, paperlesslife wurde es dann auf Etsy, weil Etsy anscheinend keine Leerzeichen mag. Aber wie dem auch so sei. Paperless Life oder paperlesslife ging mit seinem ersten Planer an die Öffentlichkeit. Und dann passierte erstmal

nichts. 

Genau eine Woche später, am 12.06.20, ja richtig, genau HEUTE vor 2 Jahren, machte es "klingeling", was einen Etsy-Verkauf signalisierte. Ich öffnete Etsy und konnte es kaum glauben:

Der erste Sale!

Jemand hat wirklich MEINEN Planer gekauft. Und dabei ist dieses Polaroid-Foto entstanden. Unvorbereitet, mit einem Bier in der einen (nein, ich trinke nicht ständig Bier) und meinem gerade eben verkauften Planer in der anderen Hand. Stolz wie Bolle und noch am Reden, weil ich meinem Freund Foto-Anweisungen geben wollte, da drückte er ab. Es war ebenso eine Momentaufnahme meiner Selbstständigkeit. Die genauso wenig perfekt" war, wie mein erster digitaler Planer. Wenn du darauf wartest, bis etwas perfekt" wird, was auch immer das heißen mag, wirst du wertvolle Chancen im Leben verpassen.

 

1. Sale Digitaler Planer 2020

Erster Verkauf meines digitalen Planers am 12.06.2020

Start-up Feeling und Gartenstühle-Party

Die anfängliche Zeit in der Selbstständigkeit war geprägt von Start-Up-ähnlichen Verhältnissen: Zwei junge Menschen, die auf Gartenstühlen an einem 3-Meter-Malertisch saßen, einer sogar im Kleiderschrank, die sich blöde Witze in Bademänteln erzählten und zu Beginn enorm ineffizient gearbeitet haben (das erkennt man leider erst später😂). Aber wir hatten Spaß und letztendlich hatten wir das, was wir uns so sehr gewünscht hatten: Selbstbestimmung. Also bestimmten wir selbst, jetzt Super Nintendo zu spielen. Wir bestimmten selbst, wann Feierabend gemacht wird oder wer der neue Mitarbeiter des Monats wird. 

 

Unser Tagesablauf

Unser Tagesablauf sah wie folgt aus: Mein Freund arbeitete von Montag bis Freitag als Ingenieur und nach Feierabend arbeitete er an der Selbstständigkeit. Nach getaner Autoteile-Prüfer-Frühschicht (5 - 14 Uhr), arbeitete ich fortan jede freie Minute daran.

Irgendwann begannen wir mit unserer Morgenroutine und standen jeden Tag um 4 Uhr morgens auf. Unser Arbeitstag ging jedoch nicht selten bis 22 Uhr und wir arbeiteten 7 Tage die Woche. Auch, wenn ich den Spruch nicht mehr hören kann, so ist da natürlich viel Wahres dran: selbstständig  selbst und ständig.. höhö (an dieser Stelle muss ich auch natürlich das nervige Gelächter erwähnen).

Aber so war es. Wir arbeiteten 24/7 und wir liebten es! Es gibt keinen schnellen Erfolg. Deswegen ist Leidenschaft essenziell. Sonst wird es schwer mit dem Durchhalten.

Wir haben das monatelang, mittlerweile jahrelang so gemacht. Wenn wir Auszeiten brauchten, sind wir mit unserem ausgebauten Mini-Camper Silvi weggefahren. Der letzte Urlaub war allerdings 2019, unser Roadtrip nach Russland. Ventile sind wichtig, um Druck loszuwerden. Denn Druck gibt es außerhalb der Komfortzone massenhaft.

 

Road Trip Paperless Life
Paperless Life auf einem Roadtrip nach Russland. Irgendwo auf einem Parkplatz in Polen. 

Was ich daraus lerne

So romantisch es immer klingen mag, wenn sich mutige Menschen in die Selbstständigkeit begeben, um ihren Träumen zu folgen und am Ende ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen. Es ist kein leichter Weg dorthin. Überhaupt nicht. Ich möchte dich keinesfalls desillusionieren, aber nichts geschieht ohne harte Arbeit. Viele Selbstzweifel, Ängste, Sorgen, Druck auf der einen und Disziplin, Mut, ein starker Wille, Durchhaltevermögen auf der anderen Seite.

Doch ist es das wert?

Die kurze Antwort: Ja.

Die Selbstständigkeit ist das Beste, was mir jemals hätte passieren können. Wichtig zu verstehen ist, dass man niemals ausgelernt hat. Diese Einstellung verhindert Stillstand und sie lässt mich nach »mehr« streben. Es gibt immer neue Dinge zu lernen, man wird immer neue Seiten an sich entdecken, man wird über sich hinauswachsen oder neue, größere Ziele erreichen.

Heute, zwei Jahre nach meinem ersten Verkauf, kann ich die Dinge mit Abstand betrachten. Ich bin deutlich effizienter geworden, eine gewisse Ernsthaftigkeit und Zielstrebigkeit ist eingezogen und Start-Up-Wind weht hier schon lange nicht mehr (außer unsere Dartscheibe und der Hund im Büro). 

 

Polaroid Fotos unserer Selbstständigkeit

Neuer Mitarbeiter seit Dezember 2021 - Marshmallow (aktuell noch in der Probezeit)

 

Trau dich

Die Geschichte mit dem Schreibtisch habe ich dir nicht ohne Grund erzählt. Sie spiegelt sinnbildlich den Werdegang meiner Selbstständigkeit wider. Genau, wie dieser Kinderschreibtisch, fing meine Selbstständigkeit klein und unpraktisch an. Dabei ist es völlig okay, mit wenig anzufangen, unperfekt zu starten. Meine ersten Produktbilder sahen gruselig aus, meine anfängliche Arbeitsweise war einschläfernd, meine Entscheidungen, sicherlich nicht immer die besten  na und? Ich konnte es zu dieser Zeit nicht besser, aber ich lerne dazu.

Das alles spielt auch keine Rolle. Denn diesen einen perfekten Moment, um anzufangen, gibt es nicht. Es geht darum, ins Handeln zu kommen. Es wird dich höchstwahrscheinlich auch nicht von Anfang an erfüllen. Vielleicht wird es dir auch zu Beginn gar keinen Spaß machen, weil du dich unwohl fühlen wirst (wir alle fühlen uns erstmal unwohl, wenn wir unsere Komfortzone verlassen, aber das ist normal!).

Dennoch: Um langfristig ein glückliches und erfülltes Leben zu führen, ist mir jedes Mittel recht. Auch wenn das bedeutet, dass ich meine Komfortzone verlassen und mich meinen Ängsten stellen muss. Wir müssen unbedingt von dieser Fehlerkultur wegkommen und bitte dieses »perfekte Bild«, wie jeder zu sein hat, aus unseren Köpfen verbannen. Gehe deinen Weg. Wir sind alle Menschen, die Fehler machen, manche machen sie sogar öfter, weil sie nicht lernen wollen, aber hey  so sind wir nun mal. Unperfekte Wesen.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist nicht, dass das, was du machst, nicht gut genug ist, sondern dass du niemals mit deinen Träumen loslegst und dadurch Chancen verpasst. Zeit ist das Wertvollste, was wir im Leben haben. Nutze sie.

 

Robert und Anna im Garten

2022 herrscht Zucht und Ordnung: gelacht wird jetzt nur noch im Garten.

aloha!

Ich bin Anna, Grafikdesignerin + Journalistin. Ich erstelle digitale Planer, schreibe über Themen wie Selbstmanagement, nachhaltige Planung, persönliches Wachstum und die restliche Zeit trinke ich viel Kaffee☕

Kommentare (4)

  • Lothar am June 19, 2022

    Wenn ich deine Geschichte so lese, scheinst du – jedenfalls für den Moment – angekommen zu sein. Dazu fällt mir Laotse ein: “Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.”
    Glückwunsch jedenfalls zu dem tollen und vor allem auch optisch sehr gelungenen Planer!
    Ich selbst fahre (nach einigen sowohl analogen als auch digitalen Versuchen) zweigleisig und habe für mich einen hybriden Weg gefunden: Digital mit Apple Kalender/Erinnerungen für die mittel- und langfristige Grobplanung und dann die Feinplanung der jeweils kommenden Woche analog – mit der bewussten Absicht, nicht nur zu übertragen sondern hier das eine oder andere auch nochmals zu hinterfragen. Das entschleunigt und dafür empfiehlt sich händisches Schreiben, also analog und auf Papier. Gerade da spielt aber auch die Optik wesentlich mit und so schwanke ich seit geraumer Zeit zwischen Tempus und X17 – ABER: Seit Good Notes geht händisches Schreiben auch ohne Papier, auf dem iPad, also digital.
    Und da macht dein Planer rundum echt was her!

    ———
    Paperless Life:
    Danke dir! Genau so empfinde ich es auch. Für den Moment fühlt es sich tatsächlich nach “angekommen” an, was in der Zukunft passiert, das weiß ich nicht, aber es ist ein Weg der Veränderung, den man geht und man lernt ständig dazu. Schnelllebige Zeit, in der wir leben, aber aktuell kann ich nur sagen: ich liebe das, was ich tue! 😇 Den hybriden Weg gehe ich auch, von daher kann ich das komplett nachempfinden. Die digitalen Planer sind genial, wenn es um Dokumentation geht. Die Planung meiner Selbstständigkeit kann ich allerdings unmöglich in einem digitalen Planer machen, weil ich hier Erinnerungsfunktionen etc. brauche. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es nicht diesen einen (Planungs-)Weg gibt, sondern eine Kombination vieler Tools sinnvoll ist. Kombiniere das, was funktioniert und hole das Beste aus allen Planungstools heraus. Finde es wichtig, neue Dinge zu probieren, um am Ende den besten Weg für einen selbst zu finden. Planung ist extrem individuell. 

  • Martina am June 13, 2022

    Herzlichen Glückwunsch zu dem besonderen Ereignis. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und freue mich schon auf die nächsten Beiträge. Deine YouTube Videos gefallen mir sehr gut und ich habe schon viel dazugelernt. Mach weiter so, viel Erfolg!
    ——-
    Paperless Life:
    Hi Martina, vielen Dank!! 🙏 Freut mich, dass dir meine YouTube-Videos geholfen haben 😋 Weiterhin viel Freude beim Planen! 

  • Corinna am June 13, 2022

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Erfolgsstory. Ich bin erst durch Dich zum digitalen Planen gekommen und war (und bin es noch immer) ein Fan von Papier und Tinte. Wenn möglich würde ich jedes einzelne Wort mit Füller schreiben. Für meinen Job im technischen Vertrieb habe ich lange nach DEM perfekten Planer gesucht. Format kleiner als A4, aber größer als A5, Papier muss tintentauglich sein, Kalender für jede Woche mit To Do-Listen und ein integriertes Notizbuch mit Register für meine einzelnen Kunden. Wie Du Dir vorstellen kannst, gibt es so etwas nicht. Irgendwas hat immer nicht gepasst und ich habe dutzende angefangene Kalender und Notizbücher rumfliegen. Mit Deinem Planer konnte ich zum ersten Mal alles kombinieren, allerdings ohne meine geliebten Füller und Tintenfässchen. Aber hey, 9/10 ist bisher das allerbeste Ergebnis auf meiner langen Suche.
    Und auch jetzt suche ich noch nach Planern aus Papier, die oben beschriebene eierlegende Wollmilchsau, aber soll ich Dir was sagen? So langsam beginnt auch bei mir ein Umdenken. Jeden Tag, den ich mit Deinem Planer arbeite und ihn nach und nach mit Leben fülle, frage ich mich warum ich die Suche nicht beende? Ich bin doch da angekommen, wo ich hinwollte?! Und um meinen schönen Füllern gerecht zu werden, schreibe ich nun hin und wieder ganz klassisch in ein Tagebuch. :)
    Vielen Dank also für die harte Arbeit, paperless life hat mein Leben bereichert und meine Suche nach dem perfekten Planer beendet. Er ist nämlich schon jetzt perfekt 🤩
    ———
    Paperless Life:
    Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, ich habe mich extrem darüber gefreut! 😍 Die Umstellung von Papier auf digital kann dauern und wir Menschen sind einfach Gewohnheitstiere, was wir jahrelang, bzw. jahrzehntelang gemacht haben, das wollen wir auch gerne so weitermachen, kenne das selbst 😄☝️ Aber manchmal muss man einfach loslassen. Und dann fängt der Spaß erst so richtig an, weil wir uns voll und ganz darauf einlassen.  Also mach’s doch offiziell: Suche ist hiermit beendet. 😄

  • Dietlinde Lecour am June 12, 2022

    Toll geschrieben und ich bin mächtig stolz auf dich bzw. auf euch, was ihr geleistet habt in diesen 2Jahren, macht weiter so.

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